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Jazz
Swing College Band
der
Musikschule Krefeld am 6. Februar 2004
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Laszlo Dömötör |
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| RP-Rezension vom Montag, dem 9. Februar 2004, A. Wilms-Adrians
Fotos: Annemarie Slonina, 11. Jg. (Digitalfoto-AG) |
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Konzert
für neuen Flügel:
Mitreißender Sound ließ Füße wippen
Von ANGELA WILMS-ADRIANS
ST.TÖNIS. "Wenn die Stühle nicht reichen, wir
haben noch mehr", freute sich Dr. Ingo Miltz, Direktor des
Michael‑Ende‑Gymnasiums, beim Blick in das sehr gut besuchte Forum
Comeliusfeld in St. Tönis. Zur Restfinanzierung des neuen Flügels gab die Jazz
Swing College Band, Krefeld, .ein Benefizkonzert und traf auf einen großen
Fankreis. Das Krefelder Ensemble wurde 1984 als Big Band der Musikschule gegründet
und kehrte nach einem freien Intermezzo als "eigenständiger Klangkörper
unter das Dach der Musikschule" zurück.
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Jutta Clever-Bielesch bedankt sich beim Moderatoren-Team
Markus Sonntag, Tobias Jöst, Marc Nießen.
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Programme wurden nicht verteilt, stattdessen führten
die drei Schüler Marc Nießen, Mark Sonntag und Tobias Joest aus der
Jahrgangsstufe 12 stilecht durch das umfangreiche Programm mit Swing der 30er
und 40er Jahre bis hin zum modernen Big Band-Jazz und Jazzrock. Als
Moderatorentrio warfen sie sich gekonnt " die Bälle" zu oder traten
auch als "Einzelkämpfer" auf.
Dirigent Laszlo Dömötör stürmte mit Elan auf die
Bühne und bewies in der hingebungsvollen Leitung, dass er mit seiner Truppe ein
gutes Gespann bildet. Mit Drive, Musik im Blut und Begeisterung legte die Band
erst einmal einen schwungvollen "American Patrol" hin. Der
Schlagzeuger Michael Rolaufs unterstützte markant den rhythmischen Part.
Gleich zu Anfang gab es großen Beifall, und diese Begeisterung blieb der
Band treu.
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Der
13-jährige Lukas Delschen |
Wie es sich gehört, ernteten die vielen Solisten,
unter anderem Florian Neubauer und Andreas Thoma (Tenorsaxophon), Roman
Schiffer (Posaune), Michael Pasquesi und Antonia Aretz (Trompete) immer
wieder spontanen Applaus. Der 13-jährige Lukas Delschen tat es den
Großen gleich und setzte sein Altsaxophon wiederholt sicher vom
Klangkörper ab.
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Innenansichten: Markus
Gießen am Flügel des Michael-Ende-Gymnasiums
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Natürlich kam der neue Flügel charakteristisch zu Swing, Jazz
und Rock zum Einsatz, wenn Pianist Markus Gießen mit dem richtigen Feeling in
die Tasten griff. Mitreißend servierte die Band etwa "Mr Anthonys
Boogie" oder "Rock around the Clock". Wer hätte da nicht gerne
einige flotte Tanzschritte gewagt? Zum „Tscha tsacha tscha" im Mix mit
Latin Jazz ging es manchem wohl ähnlich. Mit einem feurigen "Tequila"
endete der erste Teil, und der Dirigent animierte die Besucher, auf sein Zeichen
hin nach einem Tequila zu rufen.
Die Bläser beherrschten perfekt akustische Effekte,
ließen die Schlusstöne heiß vibrieren oder im amerikanischen Stil gedehnt
anschwellen, Die Klangfarben der Instrumentengruppen wurden lebendig
herausgekitzelt.
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"Tequila!" |
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Nach der Pause ging es weiter mit tollem Sound,
temperamentvoll dargeboten. Dabei durfte Glenn Millers Arrangement "In the
mood" nicht fehlen. Bei der stimmungsvollen Ballade mit einem Übergang zum
Latin Jazz setzte die Band wieder auf Abwechslung.
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